Vier Schlüssel für Ihre innere Freiheit.

Für mich ist die Möglichkeit für persönliches Wachstum das größte Geschenk. Ich konnte mir bereits so viel Stress und Dramen sparen, weil ich mich bewusst für gesündere Lösungen entschieden habe. Dahinter steht die bewusste Veränderung von Gefühls- und Denkmustern, die bisher mir und meist auch meinen Mitmenschen hinderlich waren.

In diesem Beitrag beschreibe ich vier Schlüssel, die mir auf meinem Weg geholfen haben. Diese Schlüssel kann jeder Mensch bei sich selbst finden. Sie öffnen einen neuen Raum, den ich hier jeweils kurz beschreibe. In späteren Blogartikeln möchte ich dann jeweils noch ausführlicher auf die Schlüssel und zugehörige spezielle Übungen eingehen. Denn alles, was ich hier beschreibe, ist bei regelmäßiger Erinnerung und Übung am wirkungsvollsten!

Erster Schlüssel: Selbstwahrnehmung

Die achtsame Selbstwahrnehmung ist die Basis. Hier richte ich meinen Blick ganz bewusst nach innen. Ich spüre meinen Atem, wie er gerade ist: schnell, langsam, flach, tief… Ich spüre meinen Körper, wie er sich anfühlt: warm, kalt, welche Körperstellen spüre ich intensiv, welche weniger, gibt es Schmerzen oder Unregelmäßigkeiten… Ich beobachte meine Gedanken und inneren Bilder. Ich spüre nach, wie ich mich fühle. Dabei steht im Vordergrund zu erkennen, wie alles ist. Auch meine Wertungen darüber, ob ich etwas gut oder schlecht finde, kann ich zum Gegenstand meiner Beobachtung machen. Ich halte einfach inne und sehe die (inneren) Dinge, wie sie sind. Mir wird zunehmend klar, wie Gefühle und Körper zusammenhänge. Gefühle sind immer körperlich. Ich kann beispielsweise nicht gestresst sein und gleichzeitig tief und entspannt atmen.

Zweiter Schlüssel: Selbstfürsorge

Wichtig ist mir jetzt eine neugierige wohlwollende Haltung gegenüber allem, was mir in meiner Innenwelt begegnet. Egal welche Wertung meiner Beobachtung folgt. Eigentlich ist das der schwierigste Schritt. Einigen Dingen, die mir in der Selbstwahrnehmung begegnen, kann ich nicht wohlwollend annehmen. Manchmal möchte ich lieber wegschauen, auch wenn dies mich am Ende mehr Kraft kostet. Da mein natürlicher Zustand jedoch die liebevolle Neugierde ist, weiß ich, dass ich hier noch eine Blockade habe. Hier lohnt es sich besonders hinzuschauen und zuzuhören. Hier kann ich mich verändern. Was mir hilft: Alles was ist, hat seinen Grund und seine Geschichte. Alleine durch das Erkennen und Akzeptieren verlieren viele dysfunktionale Muster bereits ihre Kraft.

Dritter Schlüssel: Selbstverantwortung

Niemand kippt Stress in mich herein. Niemand sonst außer mir ist dafür verantwortlich, wie es mir geht. Niemand sonst außer mir kann beeinflussen, wie ich mit bestimmten herausfordernden Situationen umgehe. Wenn ich jemandem anderen die Schuld für meinen Stress gebe, dann gebe ich Macht ab, die nur in mir eine Kraft ist. Um in meine Kraft zu kommen, übernehme ich zu 100 Prozent die Verantwortung für mein Innenleben. Keine hinderlichen Überzeugungen, Glaubenssätze und Gefühls – und Denkmuster sind in Stein gemeißelt – „sind eben so“. Sobald ich aufhöre andere für meinen Stress verantwortlich zu machen werde ich wirklich der Gestalter meines Lebens.

Vierter Schlüssel: Selbstführung

Die Kür ist die Innere Selbstführung. Auf der Basis von achtsamer Selbstwahrnehmung, Selbstfürsorge und Selbstverantwortung kann ich lernen mein Innenleben so zu gestalten, dass ich mich glücklicher und erfüllter fühlen kann. Wie ich das mache, mit mir selbst oder in Coachings, werde ich in diesem Blog beschreiben. Mein Schwerpunkt bildet vor allem die Arbeit mit Persönlichkeitsanteilen nach dem Inner Family System, IFS. Auch andere Methoden setze ich ein, um hinderliche Denkmuster zu erkennen, benennen und zu transformieren.

Warum das alles?

Am Ende geht es für mich um Liebe und Glück. Ich bin vor allem dann glücklich, wenn ich meiner Familie, Kollegen und allen anderen Menschen in meiner besten Version zur Verfügung stehen kann. Wenn ich zu mir selbst in meiner Innenwelt liebevoll, wohlwollend und empathisch sein kann, dann gelingt mir das auch für meine Kinder oder Kollegen. Die meisten Menschen sind leider zu sich selbst sehr streng und lieblos.

Wie ergeht es Ihnen? Fangen Sie doch gerne mal mit der ehrlichen Selbstwahrnehmung an.

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